Materialien in der Nacht

 

MATERIALIEN

Mit welchen Materialien fühlt sich mein Körper wohl in der Nacht?

Grundsätzlich gilt:
Eine Einrichtung aus natürlichen Materialien schafft auch ein gesundes Raum- und Schlafklima.
Je natürlicher desto besser!

 

Matratzenbezüge und Auflagen
Wussten Sie, dass Sie während des Schlafens ungefähr so viel schwitzen wie bei einem Saunagang und bis zu einem Liter Feuchtigkeit verlieren? Die Körperfeuchtigkeit, angereichert mit Salzen, Giften und Schlacken, wandert zum Großteil durch die Matratze. Diese sollte daher unbedingt feuchtigkeits- und temperaturregulierende Eigenschaften besitzen. Matratzenbezüge und Auflagen sind also wichtig, um ein trockenes Schlafgefühl zu haben. Schafschurwolle
als Füllmaterial beispielsweise absorbiert, bindet und neutralisiert durch ihr Regenerationsvermögen und ihre Selbstreinigungskraft die Stoffwechselprodukte, die der Körper abgibt. Damit der Kern der Matratze punktelastisch bleibt, muss natürlich der Bezug sowie die Auflage punktuell reagieren können. Außerdem können wir, Baumwolle, Schafschurwolle mit Zirbenflocken oder Tencel empfehlen. (Tencel = moderner Naturrohstoff, der aus Buchenholz gewonnen wird).

Tipp: nach dem Aufstehen die Matratze nicht sofort mit einer Tagesdecke zudecken sonder noch offen lassen, damit sie von oben und unten belüftet werden kann und sich so nach acht Stunden Belastung schneller regeneriert.

Bettwäsche
Schafschurwolle und Baumwoll-Bettwäsche eignen sich durch ihre klimaregulierenden Eigenschaften sowohl für den Sommer als auch für den Winter. Wer es im Sommer aber lieber etwas kühler hat, dem können wir zu Leinen-Bettwäsche bzw. zu Wildseiden-Bettwäsche raten.

 

Bettdecke
Damit die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit um uns herum stimmt soll die Bettdecke gut isolieren, die Körperfeuchtigkeit nach außen abgeben und zudem leicht sein. Wichtig ist, dass Sie unter Ihrer Decke weder frieren noch schwitzen. Unsere Kunden sind von der Kombi-Einziehdecke begeistert. Die Kombi-Decke besteht aus einer Merinoschafschurwolldecke die mit einer Wildseidendecke mit Bändern verknüpft wird. So haben sie eine Sommer und eine Winterdecke.

 

Matratzenkerne
Eine gute Matratze ist innen und außen elastisch – und zwar an jedem Punkt. Eine solche Matratze – also eine mit punktelastischer Oberfläche – drückt nirgends, und aufliegende Körperteile bleiben gut durchblutet. Wir empfehlen
hier eine 100 % Naturlatex. Am besten lassen sie sich ein Zertifikat als Garantie für die Reinheit des Produktes geben,
da Naturlatex kein geschützter Begriff in Deutschland ist. Nur 100 % Naturlatex ist ein reines Gummibaumprodukt.
Dies macht einen deutlichen Unterschied an der Festigkeit der Matratze.Wichtig ist letztendlich das Zusammenspiel
von Matratze und Rost. Der Rost sollte so wie die Matratze punktuell reagieren können. Diese Funktion bietet optimal der Tellerost von Relax 2000 in Kombination mit einer reinen Naturlatexmatratze.

 

Nicht ganz so optimal sind sogenannte viscoelastische Matratzen, deren Härte durch die Umgebungstemperatur verändert wird. Das sind Matratzen, die sich an die Körperform anpassen, wenn die Schlafzimmertemperatur über 18°C liegt. Ist es kühler, was empfehlenswert ist, werden diese Matratzen zu hart und sie liegen darauf wie in einem Gipsbett. Auch die Feuchtigkeitsableitung ist deutlich schwächer. Gerade Menschen, die zum Schwitzen neigen, sollten auf solche Matratzen verzichten.


Auch Wasserbetten führen keine Feuchtigkeit ab. Außerdem besitzen Wasserbetten ein Heizsystem, das im Laufe der Nacht die körpereigenen Temperaturregulation stört. Außerdem kommt Elektrosmog hinzu! Schläfer können auf Wasserbetten zu sehr einsinken, sodass die Wirbelsäule nicht in ihrer natürlichen Krümmung liegt. Es fehlt die notwendige Körperunterstützung. Wo der Körper am schwersten ist, also in der Schulter- und Beckengegend weicht das Wasser aus. Man liegt mit leicht gerundetem Rücken wie in einer Hängematte oder in der berüchtigten Kuhle einer Uralt-Matratze.

Lebensdauer einer Matratze:

Eine Matratze ist keine Anschaffung fürs Leben, sondern Ihrem Rücken und Ihrer Gesundheit zuliebe. Nach sieben bis zehn Jahren hat jede Matratze hygienisch ausgedient. Spätestens dann sollten sie eine neue kaufen. In dieser Zeit hat die Matratze bis zu 300 Liter Schweiß, angereichert mit Salzen und Schlacken aufgenommen und teilweise wieder abgegeben. Außerdem bietet eine alte, durchgelegene Schlafunterlage keine Stützfunktion mehr und verhindert die notwendige ergonomische Körperanpassung.


Somit wird auch klar, dass es keinen Sinn macht die alte Matratze an seine Kinder zu vererben. Eine alte durchgelegene Matratze kann auf keinen Fall die ergonomischen Anforderungen für eine gesunde Entwicklung der Wirbelsäule der Kinder erfüllen. Gerade für Kinder ist ein erholsamer, gesunder Schlaf besonders wichtig. Ihr Organismus ist empfindlich, sie reagieren sensibel auf äußere Einflüsse, die Knochen sind noch weich, die Wirbelsäule noch verformbar und das Immunsystem in der Bildung. So wird klar dass eine richtige Schlafunterlage für die Entwicklung entscheidend ist.

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