Schlafergonomie

Zentraler Punkt beim Thema Gesundes Schlafen ist die Ergonomie. Wer sich im Bett ständig verrenken muss, weil die Matratze zu weich oder zu hart ist, wird während seiner Schlafperioden wenig Erholung finden. Wer dagegen seine Wirbelsäule im Schlaf entlasten kann, für den fängt der sprichwörtliche „Gute Morgen“ schon in der Nacht an.

Wie man sich bettet, so liegt man.
lautet eine bekannte Redensart

  • Die optimale Schlafunterlage muss entlasten und gleichzeitig stützen. Matratze und Bettsystem müssen sich punktelastisch dem Körper anpassen. Wichtig ist, dass Matratze und Rost zusammen harmonisieren, d.h. nicht nur die Matratze sollte punktuell reagieren, sondern auch der Rost.
  • In der Rückenlage soll die Matratze der Form unserer Wirbelsäule folgen, sodass diese weiterhin ein geschwungenes S bildet.
  • In der Seitenlage sollen Schulter und Hüfte nur so weit einsinken, dass die Wirbelsäule eine horizontale gerade darstellt.
  • In der Bauchlage ist die Konturabbildung besonders wichtig. Der Schwerpunkt ist bei den meisten Menschen in Bauchnähe und genau in diesem Bereich wird die Wirbelsäule am meisten belastet. Der Unterleib muss also leicht unterstützt werden, damit er nicht durchhängt. Dies entlastet die Wirbelsäule.
  • Eine zu harte Matratze verursacht Schmerzen an den Auflagepunkten unseres Körpers. Die Muskulatur verspannt sich von Tag zu Tag mehr. Schlafstörungen, Rückenschmerzen, eingeschlafene Hände und Arme, Beckenschiefstand, Hüftleiden u.v.m. sind die Folge.
  • Eine zu weiche Matratze unterstützt die Körperhaltung nicht, und wir versinken darin, was vor allem die Wirbelsäule gar nicht mag – oft eine Ursache für Schlafstörungen.
  • Im Schlaf drehen wir uns mehrfach um, und das sollte uns möglichst nicht wecken. Ein Bett sollte ein Meter breit sein und die Länge sollte mindestens 20 Zentimeter mehr betragen als die eigene Körpergröße. Je nach Körpergröße ist eine Betthöhe von 45 bis 55 Zentimeter ideal. Das Zubettgehen und vor allem das Aufstehen ist leichter. Die Staubaufwirbelung vom Boden geht nicht so hoch und somit ist die Luft einfach besser.
  • Das Kopfkissen soll idealerweise nur 40 x 80 Zentimeter groß sein. Das Kissen sollte so formbar sein, dass es den individuellen Proportionen des Benutzers angepasst werden kann. Auf dem Kissen sollen nur Kopf und Nacken liegen, die Schulter davor. Ergonomische Konturkissen aus Naturkautschuk ausgestattet mit einem Klimasystem können Muskelverspannungen und einer verkrampften Schlafhaltung vorbeugen. Ein gutes Kopfkissen stützt den Halswirbelbereich optimal ab.

Nur wenn das Rückgrat in eine natürliche, entspannte Position kommt, können sich die Bandscheiben richtig regenerieren.

zu-weichzu weich
Die Wirbelsäule hängt durch, die Bandscheiben verkanten und können nicht regenerieren

 

zu-hart

zu hart
Führt zu Fehlstellungen und Blockierung der Wirbelkörper

 

 

richtigperfekt
Die Wirbelsäule bildet eine Gerade, die Bandscheiben können sich wieder optimal mit Flüssigkeit füllen.

 

Folgen fehlender Ergonomie

  • Kopfschmerzen/Spannungsschmerz im Schulterbereich/steifer Nacken
    Durch schlechte Schlafhaltung und Überdehnung der Muskulatur entstehen Schmerzen und Steifheit. Das falsche Bettsystem zwingt die Wirbelsäule in eine unnatürliche Lage! Muskeln stehen unter Spannung.
  • Hüftgelenkschmerzen/Ischias-Schmerzen
    Werden durch eine zu harte Matratze verschlimmert. Wirbelsäule ist nicht richtig gelagert. Bandscheiben können sich nicht mit regenerieren.
  • Knieschmerzen
    Durch eine Reduzierung der Druckbelastung beim Liegen können Entzündungen der Kniegelenke vermieden bzw. verbessert werden.
  • Schmerzen in den Armen
    Taubheitsgefühl oder ein Kribbeln in den Armen kommen daher, dass die Schulter nicht richtig einsinken kann und somit keine reibungslose Blutzirkulation stattfindet. Durchblutungsstörungen und Verspannungen sind vorprogrammiert.
  • Geschwollene Füße und Waden 
    Sobald der Auflagedruck zu hoch wird kann die Blutzirkulation nicht optimal funktionieren, so ist es auch im Beinbereich wichtig, dass das Bettsystem auf den Druck der Beine dementsprechend reagiert.

 

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